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I D I T A R O D N E W S
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Montag, 19.Maerz
Mit ihrem 14. Platz hat Jessica Royer einige Experten und auch Veteranen des
Rennens ueberrascht, denn erstens ist die aus Montana stammende Musherin ein
Neuling(Rookie) und ist erst 24 Jahre alt (Das bei einem Sport, der
von Maennern in den mittleren 40ern beherrscht wird).
Royer hat schon fuer Susan Butcher und Jeff King gearbeitet und hat mit 17 Jahren, dass
groesste Hundeschlittenrennen in Monatana gewonnen. Trainiert hat sie mit Doug Swingley,
dem diesjaehrigen Sieger und dessen Bruder.
Durch den Platz 17. von, dem aus Anchorage stammenden, Andy Moderow wurde das beste Abschneiden
von Rookies seit 9 Jahren kompletiert. Der Student, der als Dog-Handler fuer Martin Buser, arbeitet,
und mit Hunden aus Busers Kennel gestartet ist, war sehr gluecklich, als er seinen 'Chef' und
den Yukon Quest Gewinner und Iditarod-Veteran Charlie Boulding ueberholte.
Spannend wurde es nochmals, als sich, der dreimalige Gewinner des Iditarod, Martin Buser und
,der aus Deutschland stammende, Thomas Tetz ein packendes Finish lieferten; mit einem hauchduennen
Vorsprung von 18 Sekunden sicherte sich Buser den 24. Platz.
Fuer Tetz, der letztes Jahr Zweiter des Yukon Quests wurde, war es ein gutes Rennen, da er als Rookie
an den Start gegangen war. Fuer Buser hingegen war das diesjaehrige Abschneiden eine Entaeuschung;
er war mit einem komplett neuem Team gestartet, was sich aber als noch nicht eingespielt erwies.
Wahrendessen noch einige Musher auf dem Trail waren, startete Doug Swingley mit Stan Hooley (Race Direktor)
eine Tour zu den Checkpoints der sechs Kuestenorte; man bedankte sich fuer die Unterstuetzung und die Gastfreundschaft.
Donnerstag, 15.Maerz
Nach Doug Swingley kamen Linwood Fielder mit einer Gesamtzeit von 10 Tagen, 3 Stunden
und 58 Minuten ins Ziel. Dritter wurde Jeff King der nach 10 Tagen, 7 Stunden und
19 Minuten Nome erreichte. Rick Swenson wurde vierter und Paul Gebhardt gewann den
Kampf um den fuenften Platz vor John Baker.
Dienstag, 13.Maerz
Der 'National Bank of Alaska Gold Coast Award' geht, wie auch letztes Jahr an Doug Swingley,
der als erster Unalakleet erreichte. Bisher hat er dieses, mit 2.500 $ Gold dotierten Award,
dreimal gewonnen und dann auch das gesamte Rennen. Der Preis wird ihm nochmals am 18. Maerz
beim 'Iditarod Awards Banquet' im Nome Recreation Center ueberreicht.
Waehrendessen ist er auf dem Weg zu seinem vierten Titel und seinem dritten in Folge, dies
schaffte nur Susan Butcher vor ihm. Swingley sagte, dass er nach dem selben Plan gefahren sei,
wie die zwei letzten Jahre. Nur wird er dieses Jahr seinen Geschwindigkeitrekord nicht brechen
koennen, der Trail ist teilweise zu eisig und steinig. Swingley wird am spaeten Dienstagabend
oder am fruehen Morgen des Mittwochs in Nome erwartet (Ortszeit).
Sieben Stunden hinter ihm liefern sich Linwood Fiedler und Jeff King einen packenden Kampf um
die Plaetze zwei und drei, auch die weitere Platzierungen sind umringt; Rick Swenson und Jerry
Riley wechseln sich ab. King ist teilweise schnellerer Zeiten als der fuehrende Swingley gefahren
und mancher hat schon geglaubt, dass er diesen einholen koenne, doch Swingley hatte wieder bessere
Zeiten, nachdem er den Yukon-River verlassen hat und er auf dem Weg nach Unk war.
Der erste Musher aus Suedamerika musste in Shageluk aufgeben, einige seiner Hunde
sind erkrankt und nach Ruecksprache mit den Renntieraerzten entschied sich der 'Neuling'
das Rennen zu beenden.
Donnerstag, 08.Maerz
Doug Swingley ist als erster im 'Halbzeit-Ort' Iditarod angekommen und hat damit
Gold im Wert von 3.000 $ gewonnen, Fiedler erhielt als zweiter 2.000 $
Die im Moment fuenf fuehrenden Musher muessen,
im Gegensatz zu ihren fuenf aergsten Verfolgern, noch die vorgeschriebene 24
Stunden Rast einlegen.
Die, von vielen schon mit Libby Riddles verglichene, Aliy Zirkle kann die
Erwartungen, die manche in sie (auch als bester Rookie), gesetzt haben, nicht
erfuellen. Die Gewinnerin des YukonQuest 2000 hat schon frueh die vorgeschriebene
24 Stunden Rast in McGrath absolviert, in der Hoffnung, dass sich ihre teilweise
kranken Hunde erholen koennen - einige sind kurz vor dem Rennen erkrankt und
hatten den Rest des Teams noch angesteckt. Sie versuchte, den einzelenen Hunden,
waehrend des Rennen zu helfen, indem sie einen immer im Schlitten hatte - nicht
sehr erfolgreich, da die uebrigen mehr zu ziehen hatten...
Auf die Frage, ob sie aufgeben wuerde, antwortete sie mit 'Nein', aber ganz aus-
schliessen wollte sie es nicht. Die Tieraertze haben den Hunden Antibiotika
verabreicht.
Waehrendessen stiehlt Gwen Holdmann Zirkle die 'Show' als bester Rookie, die
ehemalige NASA-Mitarbeiterin die urspruenglich aus Wisconsin stammt, hat einen
ungewoehnlichen 'Iditarod-Zeitplan'; vier Stunden Rennen wechseln mit vier Stunden
oder wennger Rast ab.
David Straub ist der naechste Musher, der aufgeben musste; er hat sich die
Schulter gebrochen (naehere Umstaende waren noch nicht zu klaeren).
Er wurde in der Naehe von Farewell Lodge, von Rennposten des Iditarod 'gerettet'
und nach Mc Grath geflogen, wo er medizinisch versorgt wurde.
Da eine weitere Versorgung noetig ist, wird er weiter nach Anchorage geflogen.
Ein Freiwilliger kuemmert sich um seine Hunde, die spaeter auch nach Mc Grath
gebracht werden.
Montag, 05.Maerz
Bei warmen Temperaturen hat der Re-Start in Willow stattgefunden, Jeff King,
dreimaliger Gewinner des Iditarod, war der erste, der auf den Trail ging.
Geruechte besagten, dass ein grosser Sturm unterwegs sei, woraufhin einige
Musher sagten, dass sie ihre Rennstrategie aendern wuerden.
Am Samstag hatte das Rennen offiziel in Anchorage bei wunderschoenem Wetter
begonnen. Tausende Besucher kamen zum 29. Start des beruehmten Hundeschlitten
rennes auch sehr viele von den Sportdelegationen der verschiedenen Laender
, der auch zur Zeit in Anchorage stattfindenen Spezial Olympics.
Und so war das Interesse an den auslaendischen Musher dieses Jahr besonders gross,
da die meisten von Landsleuten umringt und angefeuert wurden.
Donnerstag, 01.Maerz
In einer extra einberufenen Sitzung des Iditarod Trail Committee (ITC), sollten die, von den
Rennoffiziellen, festgestellten Trailbedingungen in der Wasilla-Umgebung, diskutiert
werden. Der Praesident des ITC, Rick Koch, sagte dann, dass der Re-Start wegen der niedrigen
Temperaturen, Wind und des Regens von Wasilla nach Willow verlegt wird.
Da die Anreise nach Willow laenger dauert, ist auch die offizielle Re-Start Zeit um eine
Stunde von 10.00 Uhr auf 11.00 Uhr (Sonntag) verschoben worden.
In der Geschichte des Iditarod ist das die vierte Re-Start Aenderung von Wasilla nach Willow.
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Mittwoch, 14.Maerz.
+++ Doug Swingley gewinnt das Iditarod 2001 in einer Zeit von 9 Tagen, 19 Stunden,
55 Minuten und 50 Sekunden ! Er kam mit 11 Hunden, darunter Peppy und Stormy die
beiden Fuehrerhunde, in Nome an und ist nun um 62,857 US-Dollar und einen Pickup Truck reicher.
Alaskas Gouvaneur Tony Knowles gratulierte dem Gewinner noch auf der Ziellinie per Telefon.
+++ Swingley gehoert spaetestens mit diesem Sieg zu den
besten Mushern der Welt - auf jeden Fall ist er der beste Langstrecken-Musher. Vier Iditarod
Siege, drei in Folge - damit hat er mit der beruehmten Susan Butcher gleichgezogen,
nur Rick Swenson konnte fuenf Iditarod-Siege verbuchen.
++ Mittlerweile haben Gebhardt und Baker, den lange Zeit auf Platz fuenf liegenden Jerry
Riley, ueberholt ++
Der Sieg ist Doug Swingley wohl nicht mehr zu nehmen, er hat seine vorgeschriebene
8-Stunden Rast in White Mountains verbracht und ist nun auf dem 160km, langen restlichen
Weg nach Nome. Linwood Fiedler hat einen vier Stunden Vorsprung auf Jeff King herausgefahren
und verbringt mit ihm nun auch seinen 8-Stunden Stopp in White Mountains.
Rick Swenson, vierter im Rennen, sagte, dass es ein schwieriges Rennen fuer ihn sei, da er
in McGrath seinen Fuehrerhund haette zuruecklassen muessen und bis zum jetzigen Zeitpunkt
acht mal einen anderen Hund in der 'Leaderposition' hatte. Der bislang fuenfte, Jerry Riley,
macht sich Sorgen, ob seine Hunde den Trail an der Kueste schaffen, da sie letztes Jahr
erhebliche Schwierigkeiten hatten und Riley sogar aufgeben musste. Er wuerde seinen Hunden
soviel wie moeglich Gelegenheiten geben sich zu erholen und eigentlich geht es ihnen, im
Gegensatz zu ihm (Schulterprobleme) ganz gut.
Der Athabascan John Baker, hat sich mit seinen 12 Hunden auf Platz sechs vorgeschoben,
er gibt an, dass er auch noch mit 15 Hunden noch im Rennen sein koennte aber drei
zurueckgelassen hat, damit er weniger Hunde an den Checkpoints zu versorgen hat.
Der zweitplazierte vom letzten Rennen 2000 Paul Gebhardt haelt den siebten Platz, er
meint, dass der Zustand des Trails mit der schlimmste sei, den je mit einem Hundeschlittengespann
gefahren ist. Nach Gebhardt folgt Rick Mackey, der das Iditarod und
das Yukon Qukon schon gewonnen hat. Dieser hat sich seit Grayling kontinuierlich von Platz 12 auf den
jetzigen Platz 8 vorgearbeitet. Seine Taktik ist es, sich im ersten Drittel des Rennes zurueckzuhalten
und dann auf dem Trail an der Beringseekueste aufzuholen.
Sonny King, der noch mit 13 Hunden unterwegs ist, haelt Platz neun. Er meint, dass es von Vorteil ist,
dass er Tierarzt sei, so koenne er bei Problemen mit seinen Hunden sofort reagieren. Sonny King hat
sich bei jeder seiner letzten vier Iditarod Teilnahmen in der Gesamtplatzierung erheblich verbessern koennen.
Die Top Ten komplettiert die in Deutschland geborene DeeDee Jonrowe.
Mitch Seavey der sehr gute Zeiten gefahren und auch am Anfang unter den Top Ten war, hatte erhebliche Probleme
mit seinen Hunden bekommen und lies sich dann auf Platz 49 zurueckfallen um mit seinem Sohn und Vater, Danny und Dan,
zusammen den Rest des Iditarod zu bestreiten - eine Top Plazierung, wie die Jahre zuvor, kann er so natuerlich
nicht mehr einnehmen.
Sonntag, 11.Maerz.
117 ist nun die traurige Zahl der verstorbenen Hunde bei 29 Iditarods. Sie wurde
bislang um zwei, diese Jahr erhoeht; Ein Hund von Musher John Little verstarb, nachdem
er aus dem Rennen genommen und in die Haende eines Handlers gegeben wurde.
Untersuchungen der Tieraezte ergaben, dass der Hund an einer bakteriellen Infektion
(Pyothorax) gestorben ist. Little hat den Hund in die Obhut seiner Helfer gegeben,
nachdem dieser kaum noch gegessen hatte und sehr muede war. Rennaertze bestaetigten,
dass der Hund in keinem guten Zustand war, aber man keine Anzeichen fuer einen
bevorstehenden Tod hatte und somit eher reagieren konnte.
Hans Gatt verlor seinen Hund 'Dan' Freitag nachts in der Naehe von Shageluk. Die Umstaende
des Todes sind noch nicht geklaert eine Autopsie ist auch hier angeordnet worden.
Beide Musher durften das Rennen fortsetzten.
Linwood Fiedler war der erste Musher in der Iditarodhistorie, der die vorgeschrieben 24-Stunden Rast, so lange
'herrausgezoegert' hat; waehrend die meisten Musher in Rohn oder Iditarod rasteten, verbrachte
Fiedler im 'Yukonriverort' Anvik einen Tag. Fiedler berichtet, dass er schon frueher davon getraeumt
hatte als erster in Anvik anzukommen und ihm zu Ehren die Kirchglocken gelaeuten werden - nun
ist der Traum Wirklichkeit geworden. Das halbe Dorf war auf den Beinen um den Musher zu begruessen
und ihm in der Gemeindehalle zuzuschauen, wie er sein Sieben-Gaenge Menue, dass von einem Chefkoch
des Alaskan Hotel in Anchorage zubereitet wurde, verspeiste. Die Einwohner von Anvik sind es
normalerweise gewohnt, dass die Iditarod-Musher nur eine kurze Pause einlegen und sich gleich wieder
auf den Trail machen - so wurde Swingley noch nicht einmal begruesst. Dieser hatte versucht, in
Iditarod den fuehrenden Fiedler von einer weiteren Herauszoegerung des 24-Stunden Aufenhaltes, abzubringen.
Fiedler berichtete, dass Swingley meinte er wuerde eine Torheit begehen, wenn er nicht in Iditarod
rastete.
Der besteplazierteste Rookie (Neuling) ist zu Zeit Andy Moderow, der ein paar Plaetze vor dem, aus
Deutschland stammenden, Thomas Tetz liegt. Moderow faehrt mit Hunden aus dem Kennel von Martin Buser.
Waehrend Doug Swingley weiterhin fuehrt, aber nicht mehr die schnellsten Zeiten faehrt, haben weitere
Musher aufgegeben; Art Church in Nikolai und Rob Carss, Devan Currier, Ryan Redington, Stephen Carrick
in McGrath. Damit hat sich die Zahl der 'Aussteiger' auf neun erhoeht.
Mittwoch, 07.Maerz.
Waehrend weiterhin der aus Willow stammende Linwood Fiedler fuehrt und
auf dem Weg zum Halbzeit-Checkpoint Iditarod ist,
mussten die ersten Musher aufgeben;
Mike Nosko raste ein Snowmobil, in sein Team,
als er am Yentna River unterwegs war. Die Rennleitung hat ein Belohnung
von 1000$ fuer Hinweise zu dem, bislang noch unbekannten Fahrer, ausgeschrieben.
Die Hunde seien verletzt, wuerden den Unfall aber ueberstehen. Der sechsmalige
Teilnehmer Nosko war natuerlich sichtlich enttaeuscht; er hatte auch zur Deckung
aller Kosten fuer das Rennen ein Darlehen aufnehmen muessen.
Chuck King musste bereits am Montag in Skwentna aufgeben; er soll an einer
Augenkrankheit leiden, die es ihm fast unmöglich macht Nachts zu sehen.
Freitag, 02.Maerz.
Musher, Sponsoren, Fans und Freunde des Iditarod hatten sich Donnerstag Nacht
zusammengefunden, um die Bekanntgabe der Startnummern, mitzuverfolgen;
Bid 1 geht an die Honorary Mushers Don Bowers und Dr. R. W. Van Pelt, Jr -
danach folgen King, Brooks und Buser, als letzter Musher verlaesst Sonny
Lindner Anchorage mit der Startnummer 69 - er hatte durch eine extra Genehmigung
noch am Iditarod teilnehmen koennen, da er beim Yukon Quest gemeldet war -
es aber kurzfristig absagte und somit die Frist fuer das Iditarod verpasst hatte.
Freitag, 23.Februar.
Nachdem der, aus Ninilchik stammende, Tim Osmar die Ziellinie in Fairbanks ueberschritten und
damit das Yukon Quest International Sled Dog Race 2001 gewonnen hatte, bestaetigte er nochmals
in einem Interview, daß er auch am diesjaehrigen Iditarod (2001) teilnehmen wird. Er wuerde
die verbleibenden acht Tage nutzen um sich zu erholen und nach seinem neuem Hundegespann zu
sehen
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