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Inmitten der texanischen Wüste zeigen bis August 2016 zwei deutsche Objektkünstler in einer Sonderausstellung ihre Kunstwerke. Die Hauptstadt Austin wird im März zum interaktiven „South by Southwest“-Festival einmal mehr zum Anlaufpunkt für Musiker, Künstler und innovative Start-Ups aus aller Welt. Auch 2016 beweist der US Bundesstaat Texas erneut ein Händchen für Kunst, Kultur und Kreativität.

Während zehn Tagen, vom 11. bis zum 20. März 2016, dreht sich beim legendären „South by Southwest Interactive Festival (SXSW)“ in der texanischen Hauptstadt das Leben um künstlerische Kreativität und die neuesten technologischen Innovationen. Die Digital- und Technologiekonferenz gilt als eine der bedeutendsten Popkultur-Ereignisse der Vereinigten Staaten und zieht Musiker, Filmemacher, Künstler sowie junge Unternehmer aus aller Welt jedes Jahr nach Austin.

Jene finden beim „SXSW“ eine Plattform für ihre Kreativität sowie mit Austin eine perfekte Kulisse, die neuen Ideen auch nach der Veranstaltung die entsprechende Aufmerksamkeit gewährt. Live-Musik der Extraklasse und einen tiefen Einblick in Austins Musikszene gewährt das „Austin City Limits Music Festival“ (30. Sept.-2. Okt. sowie 7.-9. Okt. 2016). Aber auch ohne Musik-Fest zählt die Stadt knapp 200 Bühnen, die mit ihren Darbietungen aus der Country- und Alternativszene die Nacht zum Tag machen und den Titel „Live Music Capital of the World“ rechtfertigen.

ATX Skyline from ACL Fest 2010

In West-Texas in der Nähe des Big Bend National Park entstand 1986 in der 2000-Einwohner Stadt Marfa „The Chinati Foundation“.

Chinati Foundation Art Installation Buildings © Kenny Braun_Texas Tourism
Chinati Foundation Art Installation Buildings © Kenny Braun_Texas Tourism

Der Kunstkomplex auf 140 Hektar, von dem Künstler Donald Judd ins Leben gerufen, beherbergt Skulpturen sowie großflächige Installationen einer kleinen Anzahl von bekannten Künstlern wie zum Beispiel Dan Flavin und Roni Horn. Bis 1. August 2016 präsentiert „The Chinati Foundation“ eine Sonderausstellung mit Kunstwerken der deutschen Objektkünstler Charlotte Posenenske und Peter Roehr. 2016 wird das Areal zudem um Werke des Installations-Künstlers Robert Irwin erweitert, welche noch in diesem Jahr eingeweiht werden. Auf einer Fläche von 1000 Quadratmetern entsteht das einzige freistehende und von Robert Irwin gestaltete Gebäude, dass exklusiv seinen Werken gewidmet ist.

Auch Dallas versteht es Superlative zu setzen. Der „Dallas Arts District“ umfasst 19 Straßenblocks und ist damit eines der größten Kunstareale der Vereinigten Staaten. Die von namhaften Architekten geschaffenen Gebäude sind an sich schon ein Kunstwerk. Darunter beispielsweise das „Dallas Museum of Art“, welches zu den führenden Museen in Texas zählt, und noch bis einschließlich 10. April 2016 in der Ausstellung „Saints and Monsters“ zahlreiche Werke des deutschen Renaissance-Künstlers Albrecht Dürer zeigt.

Dallas Arts District © Nigel Young Foster and Partners
Dallas Arts District © Nigel Young Foster and Partners

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