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Schaurigschöner Spuk in Saskatchewan

Passend zu Halloween

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Government House Regina (cc) C Hanchey;
Government House Regina (cc) C Hanchey;
Unheimliche Stimmen, geisterhafte Schritte, Türen, die sich von alleine öffnen, seltsame Lichterscheinungen, das Gefühl, beobachtet zu werden… Die Liste der paranormalen Aktivitäten, von denen man in Kanadas sonniger Prärieprovinz Saskatchewan berichtet, ist lang. Zartbesaiteten Gemütern lässt sie das Blut in den Adern gefrieren.

Das Government House in der Provinzhauptstadt Regina ist mit einer langen Historie an Gruselgeschichten behaftet und zählt eine ganze Reihe mysteriöser Bewohner. Nächtliche Stimmen lachender Kinder, schreiende Babys, eiskalte Luftströme oder furchterregende Gesichter, die plötzlich neben dem eigenen im Spiegel erscheinen, versetzen Besucher in Angst und Schrecken. Die berühmteste Erscheinung ist jedoch „Howie“, der einstige Koch des Vizegouverneurs Archibald Peter McNab, welcher von 1936 bis 1945 in Saskatchewan regierte. Howie ist die einzige Person, die tatsächlich im Government House verstorben ist. Ruhelos streift er durch das herrschaftliche Gebäude und macht sich durch seine körperlosen Schritte, durch das Öffnen von Türen und durch das Räumen von Gegenständen bemerkbar.

Paranormale Aktivitäten verspüren seit vielen Jahren auch die Mitarbeiter in Saskatchewans vier Western Development Museen. Aufgrund der Fülle an Meldungen wurde bereits eine offizielle Untersuchung durchgeführt, deren Ergebnisse im Buch „You Are Not Alone“ nachzulesen sind. Hier wird von schaurigen Stimmen, umfallenden Objekten und einer mysteriösen Dame in einem roten Kleid berichtet, die sich ihre Zeit offensichtlich gerne im Café des Western Development Museums in Saskatoon vertreibt.

Ein paar Ecken weiter steht das legendäre Delta Bessborough Hotel direkt am Ufer des South Saskatchewan River. Das Hotel zählt zu den historischen Sehenswürdigkeiten Saskatoons und ist berühmt für sein schlossähnliches Erscheinungsbild. Von 1928 bis 1932 wurde es von der Canadian National Railway erbaut, bevor es im Jahr 1935 als „The Bessborough“ eröffnet wurde. Auffällig ist ein großer Riss im Marmorboden der Hotellobby. Die Legende besagt, dass ein Mitarbeiter an dieser Stelle einst über sieben Stockwerke in den Tod stürzte. Von Zeit zu Zeit soll sein Geist den Hotelgästen noch heute als „Man in Grey“ erscheinen, ein geheimnisvolles Wesen in grauem Anzug und Filzhut. Die Spukgestalt spricht nicht, sondern lächelt jeden freundlich an, der sie zu Gesicht bekommt. Augenzeugen glauben zumeist, eine lebende Person gesehen zu haben, bis man ihnen von der Legende berichtet.

Bekevar Church

In der Nähe des Städtchens Kipling steht die neugotische Bekevar Church, die im Jahr 1911 als Kirche ungarischer Einwanderer errichtet wurde. An nebligen Tagen geht von dem wunderschönen Gemäuer eine mehr als gruselige Atmosphäre aus. Wie bei vielen ländlichen Gotteshäusern, gehört zu dem landschaftlich schön gestalteten Kirchengelände auch ein Friedhof…. Wer auch immer hier umherwandert, scheint es zu mögen, ohne Anlass die Kirchenglocken zu läuten. Besucher haben darüber hinaus von seltsamen Gerüchen und Unwohlsein berichtet.

Über den Geisterzug von St. Louis gibt es viele Augenzeugenberichte. Es heißt, der Ghost Train fahre um Mitternacht auf einem stillgelegten Bahngleis. Ein Licht erscheint in der Ferne, kommt näher und gleitet vorbei. Gerüchten zufolge handelt es sich hierbei um einen betrunkenen Bremser, der einst an dieser Stelle durch einen vorbeifahrenden Zug enthauptet wurde. Sein Geist ist nun mit einer Laterne unterwegs, um den verlorenen Schädel zu finden.

Schaurigschöner Werbegag oder echter Spuk? Da hilft nur eins: Vorbeikommen und selbst herausfinden!

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